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Ost Korsika
La Castagniccia et La Cote Orientale

Es ist eine Wonne, das Badehandtuch im Sand der Stände an der Costa Serena und der Costa Verde auszubreiten. Zwischen Moriani-Plage, Aléria und Ghisonaccia gibt es eine herrliche Auswahl and Badebuchten, die oft von wunderschönen Pinienhainen gesäumt werden. Unaufdringlich und harmonisch sind die Hotels und Feriendörfer in die Landschaft integriert. Zum Entspannen gibt es genügend Gelegenheiten: Ob ein Bad in den erfrischenden kleinen Flüssen oder entlang der See - die Erholung im Urlaub ist garantiert. Eine besondere Attraktion sind die 10 Kilometer langen Strände von Arinella und Vignale, die durch den grossen Kiefernwald von Pinea begrenzt werden. Wer sich nicht im Wasser tummeln möchte, findet dort eine schattige Zone zum Mountain Bike Fahren oder zum Spazierengehen.

Fotogalerie



Unterkünfte:

Residences

Costa Verde
Costa Verde Le Moriani
Die kleine Stadt am Meer - Moriani Plage - ist eines der touristischen Zentren an der Ostküste Korsikas und der Hauptort der Costa Verde. Für die Sommermonate gibt es ein reichhaltiges Angebot an Ferienunterkünften. Lohnenswert ist allerdings vorallem der Ausflug in das Küstengebirge. Immergrüne Wälder umbetten die kleinen Bergdörfer mit ihrem atemberaubenden Blick hinaus auf das Mittelmeer.





La Casinca
La Casinca Im Naturschutzgebiet von Casabianda leben über 100 Vogelarten und auch die Schildkröte ist hier heimisch. In einer Höhle in Ania di Fiumorbu kann die Behausung des letzten ehrenvollen Banditen besichtigt werden. Und auch ein Ausflug zum 100 Meter hinab stürzenden San Gavino Wasserfall in Bujia ist lohnend.

Die Ostküste Korsikas ist seit mehr als 2500 Jahren Teil der Völkergeschichte des Mittelmeers. Im 6. Jahrhundert vor Christus wurde die Stadt Aléria von den Phöniziern gegründet. Danach wechselten sich Etrusker, Karthager und Römer in der Besiedlung des Landstrichs ab, bis es zum Einfall der Vandalen im 5. Jh. unserer Zeit kam.
Diese Geschichte entdeckt man sowohl in den Ausgrabungsstädten - besonders der Römerzeit. Eine beeindruckende archäologische Sammlung von Zeugnissen beherbergt das Museum von Aléria, welches im Fort de Matra untergebracht ist. Ausserdem lebt diese Zeit jedes Jahr im August wieder ein wenig auf bei der "Festa Antica" mit ihren Wettkämpfen und Lanzenstechen in römischen Gewändern.

In dieser Region spielt der Anbau von Pampelmusen, Clementinen, Kiwis, Avocados und Qualitätsweinen eine wichtige Rolle. Vielerorts gibt es im Meer auch Aquakulturen in
dennen Fische und Meeresfrüchte gezüchtet werden. Besonders bekannt ist die Austernzucht in der Etang d'Urbinu und der Etang de Diane, eine Tradition die bis in die Römerzeit zurückreicht.

Die lokale Küche kennt zahlreiche Rezepte auf Kastanienbasis: Polenta, Kuchen und Konfitüren. Auf der Tafel dürfen aber auch der deftige Ziegenkäse, die charakteristischen Weine, köstliche Meerestiere und saftige Zitrusfrüchte nicht fehlen. Zum Abschluss des Mahles empfehlen sich die prämierten Liköre aus der Mavella. Wer köstliches, durststillendes, natürliches Mineralwasser sucht findet in Orezza eine Quelle, die seit der Antike bekannt ist.


La Castagniccia
La Castagniccia Die Geschichte der Insel nahm in der Castagniccia eine entscheidende historische Wende. 1725 wurde im Dorf Morosaglia Pascal Paoli geboren. Er schlug die militärische Laufbahn ein und wurde zum Leutnant der Kavallerie. 1755 erhoben sich die Korsen unter seiner Führung erfolgreich gegen die Vorherrschaft der Genuesen. Paoli wurde zum General der korsischen Nation ernannt. Die berühmte republikanische Verfassung Korsikas wurde verabschiedet - 34 Jahre vor der Französischen Revolution. Die Stadt Corte war die neue Hauptstadt der Insel. Eine neue Verwaltung entstand, selbst eine
Universität, die Le Rouss wurde gegründet. Dann, im Jahr 1768, schloss Genua einen Vertrag mit dem König von Frankreich und die Insel wechselte den offiziellen Besitzer. Paoli organisierte den Widerstand gegen die Franzosen, wurde aber 1769 in der Schlacht von Ponte Nuovo geschlagen und gezwungen ins Exil zu gehen. Heute wird seine
Urne an seinem Geburtsort aufbewahrt und die Zeugnisse der dramatische Geschichte sind im Museum von Morosaglia zu besichtigen.

Als die Genuesen im Jahr 1584 begannen, eine systematische Anpflanzung von Esskastanien und anderen Obstbaumarten organisierten, legten sie den Grundstein für die Entstehung des heutigen, riesigen Kastanienwaldes. Dieser prägt inzwischen die ganze Gegend und gibt ihr auch den Namen: La Châtaigne - Castagnicca. Wie Leuchttürme ragen die barocken Kirchen der Pfarrgemeinden (auf korsisch Pieve) Alesani, Orezza und Ampugnani über die Wipfel des Waldes. Typisch sind die steingedeckten Häuser, die alle ihren Rataghju - den Trockenboden für die Esskastanien - haben. Reich an barocker Innenarchitektur sind die Kirchen Saint-Piere et Saint-Paul in Pedicroce, Notre Dame du Mont Caramel in Stoppia Nova, sowie die Kirchen in La Porta, Giacatojo und Quercitello.

Wer Weit-Wandern liebt, kann in Ghisonaccia starten und über die Route "Mara a Mare Centr" bis zur Küste in West-Korsika gelangen. Eine leichte bis mittelschwere Klettersteig Route finden Bergsteiger in der Umgebung von Chisa.
Hier führt eine Via Ferrata zum Berg Punta di u Calanzone.
Weiter im Süden, in der Umgebung von Ghisoni, einem idyllischen Bergdorf aus dem 16. Jahrhundert, wird der astanienwald durch die korsischen Schwarzkiefern abgelöst. Hier ist auch der Ausgangspunkt für Aktivitäten im Gebiet des Monte Renoso. Mit seinen 2352 Metern Höhe gehört der Berg zu den fünf höchsten auf Korsika. Ein Aufstieg lohnt sich ! Besonders die zahlreichen Schafherden auf den Pozzines, den Weiden, die Moorwiesen, die blau schimmernden Teiche - die Pozzi und das Grün des Mooses lassen das Herz des Wanderers höher schlagen.

Im Herbst sind die leuchtenden Farben des Kastanienwaldes ein magisches Erlebnis für jeden Besucher. Danach, in den Wintermonaten, bietet der Monte Renoso zudem Gelegenheit, in seiner grandiosen Natur dem Skifahren zu fröhnen.

Feste
  • Orezza und Ampugnani - Bußprozession Granitola in der Karwoche

  • Piazzole - Messe und Pilgerzug über den alten Wallfahrtsweg zum Kloster St. Francois in Alesani

  • Campana - Aufstieg zum Berg Mont St. Petrone im August

  • Alesani - Fest im Kloster St. Francois am 8. September

  • Ghisonaccia - Im September Fest des hl. Michael


Markttage
  • Aleria - Jeden zweiten Dienstag im Monat

  • Ghisonaccia - Jeden zweiten Donnerstag im Monat

  • Pass von Arcarotta - Im Juli und August sonntags Markt mit lokalen Erzeugnissen



Costa Serena
Costa Serena Aléria
Das kleine Dorf an der Costa Serena im Osten Korsikas blickt auf eine spannende Geschichte zurück. Die ersten Siedler waren die Griechen um 600 v. Chr., später folgten die Etrusker, Karthager und Römer, bis die Siedlung um das Jahr 500 von
den Vandalen zerstört wurde. Während der Besiedlung durch die Römer war Aléria die Hauptstadt Korsikas, besaß einen Kriegs- und einen Handelshafen und zählte mehr als 25.000 Einwohner.
Die erste Kirche der Insel wurde in Aléria aus den Steinen der alten Römersiedlung errichtet. Die wechselvolle Historie kann im Archäologischen Museum im Fort Marta verfolgt werden. Im Museum Jérôme Carcopino gibt es hingegen Keramiken, Amphoren, Münzen und Waffen aus der Römerzeit bis zum Mittelalter zu sehen. Die Ausgrabungen der alten Hauptstadt Korsikas aus römischer Zeit sind ein Höhepunkt für jeden, der an der Antike interessiert ist.

Ghisonaccia
Entlang der Route National hat sich Ghisonaccia zum belebten Verwaltungszentrum der Costa Serena entwickelt. Zahlreiche kleine Cafés und Restaurants sowie eine Discotheque erlauben den Besuchern auch bei längerem Aufenthalt einige Abwechslung. Die Strandabschnitte von Ghisonaccia sind in den Sommermonaten besonders bei Familien mit Kindern beliebt, da es sehr schöne und ausgedehnte Sandstrände sowie ein reichhaltiges Angebot an Ferienresidenzen gibt.

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